Stefan Seifried kam über die Forschung zur Softwareentwicklung. Seine Arbeit verbindet technische Weitsicht, klare Strukturen und die Fähigkeit, komplexe Konzepte gemeinsam mit anderen weiterzuentwickeln.
Stefan Seifried kam über die Forschung zur Softwareentwicklung. Seine Arbeit verbindet technische Weitsicht, klare Strukturen und die Fähigkeit, komplexe Konzepte gemeinsam mit anderen weiterzuentwickeln.
Stefan Seifried erster Berufswunsch war Feuerwehrmann, später entschied er sich dann doch für die Welt der Technik: Elektrotechnik an der HTL, Technische Informatik an der TU Wien – inklusive begonnenem PhD. Während seiner Forschungstätigkeit stellte sich für ihn jedoch die Frage, ob er Wissen weiterhin primär erforschen oder lieber in der Praxis zur Anwendung bringen möchte. Über ein gemeinsames Forschungsprojekt kam er erstmals mit Schrack Seconet in Kontakt. Als sich im Lauf der Zusammenarbeit die Möglichkeit bot, direkt in die Softwareentwicklung einzusteigen, war für ihn klar: Das ist der nächste logische Schritt. Seit September 2018 ist Stefan Teil des Unternehmens und arbeitet im Bereich der Systemarchitektur.
„In der Softwareentwicklung muss man Visionen entwickeln, Strukturen schaffen und Menschen für Ideen gewinnen. Da braucht es viel Flexibilität, Geduld und gute Kommunikation.“
Stefans Aufgabe ist die konzeptionelle Arbeit und wie man Produkte auf technischer Ebene gestaltet, damit sie verkaufsfähig, aber vor allem auch langfristig tragfähig sind. Dabei sieht er sich wie eine Art Gebäudearchitekt, der eine Vision konzipiert und aufs Papier bringt. Seine Arbeit ist geprägt von Fokusphasen, vielen Abstimmungen, unterschiedlichen Perspektiven und der Fähigkeit, komplexe Ideen verständlich zu machen. Ein guter Tag ist für ihn dann erreicht, wenn ein Konzept aufgeht, verstanden wird und das Team bereit ist, den Weg gemeinsam weiterzugehen.
„Meine Arbeit kann man mit der eines echten Architekten vergleichen – ich zeige, wie es aussehen kann, mache sozusagen die Grundstruktur und dann bauen wir es gemeinsam. Denn ein technisches Konzept ist nichts wert, wenn man die Menschen nicht dafür begeistern kann.“
In seiner Freizeit ist Stefan jemand, der Bewegung braucht. Egal ob Klettern, Bergsteigen, Schwimmen, Laufen oder auch Skitouren – gerade in einem Bürojob, bei dem man viel Zeit am Schreibtisch verbringt, benötigt er den körperlichen Ausgleich. Stichwort Schreibtisch: Was dort auf jeden Fall nicht fehlen darf, sind zwei Klischees aus der Welt der Software-Entwicklung. Einerseits eine (oder mehrere) Tassen Kaffee und andererseits unzählige Quietscheenten. Was es mit den Enten auf sich hat? In der Softwareentwicklung gibt es eine Debugging-Technik – also eine Methode, um mögliche Fehler im Code zu finden. Dabei erklärt man ein Problem so, dass selbst jemand ohne Programmierkenntnisse folgen kann. Somit können oft Unstimmigkeiten und Lösungen gefunden werden. In Entwickler-Kreisen hat sich hier die leuchtend gelbe Plastikente als passender Gesprächspartner durchgesetzt.